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Langes Sitzen vor dem Fernseher erhöht das Risiko einer Lungenembolie

Wer täglich fünf Stunden und mehr vor dem TV-Gerät verbringt, hat ein doppelt so hohes Risiko, eine tödliche Lungenembolie zu entwickeln, als Menschen, die weniger als zweieinhalb Stunden fernsehen. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie unter Berufung auf eine japanische Studie.

In der Altersgruppe unter 60 Jahre war das Risiko für eine tödliche Lungenembolie bei Menschen mit mehr als fünfstündigem Fernsehkonsum sogar um das Sechsfache höher als bei Personen, die unter zweieinhalb Stunden fernsehend verbringen. Die Immobilität der Beine könnte, ebenso wie beim erhöhten Embolie-Risiko auf Langstreckenflügen, dieses Ergebnis zumindest teilweise erklären. Zur Vorbeugung empfehlen die Studienautoren daher bei langem Fernsehen regelmäßig aufzustehen und herumzugehen und ausreichend Wasser zu trinken.

„Die wichtigste Botschaft, die wir aus dieser neuen Studie mitnehmen sollten: Ob Fernsehen, lange Zeit vor dem Computer oder im Auto oder Flugzeug: Langes Sitzen und die Aufnahme von zu wenig Flüssigkeit kann hinsichtlich einer möglichen Embolie gefährlich sein“, kommentierte, Prof. Eckart Fleck.

Quelle: COPD und Asthma 1/2016

03.06.16

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