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Sauna für Frauen nach einer Krebserkrankung

Niedersächsische Krebsgesellschaft e. V.

Gerade in der Winterzeit ist für viele Menschen der Besuch einer Sauna ein sehr angenehmes Erlebnis. Regelmäßiges Saunieren ist gesundheitsfördernd, entspannend und gerade in der kalten Jahreszeit eine gute Erkältungsprophylaxe. Für Frauen nach einer Krebserkrankung, die Amputationen oder gravierende Operationen zur Folge hatte, kann der Besuch einer Sauna jedoch zum Spießrutenlauf werden, berichtet die Niedersächsische Krebsgesellschaft. Allzu groß ist die Scham, sich in der Öffentlichkeit mit den Stigmata einer Krebserkrankung zu zeigen. Die betroffenen Frauen ziehen sich zurück und leiden unter der Einschränkung ihres täglichen Lebens.

Mit einem bundesweit einzigartigen Projekt ermöglichen die Niedersächsische Krebsgesellschaft es diesen Frauen, im geschützten Rahmen eine Sauna zu besuchen. An zwei extra dafür reservierten Terminen ist es für betroffene Frauen möglich, wöchentlich mit Gleichgesinnten zu saunieren, sich mit anderen Mitbetroffenen auszutauschen, ein normales Körpergefühl zu entwickeln und mit einem neuen Selbstverständnis den Spuren der Krankheit zu begegnen. Teilnehmende Frauen müssen vor dem ersten Saunabesuch eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen bzw. schriftlich erklären, dass sie die Sauna auf eigene Verantwortung besuchen.

Kontakt zum Saunaprojekt

Sabine Hornbostel
Psychoonkologische Beraterin
Niedersächsische Krebsgesellschaft e. V.
Königstr. 27
30175 Hannover
Tel.: 05 11/3 88 52 62

Quelle: Befund Krebs 5/2015

25.02.16

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