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Scheidentrockenheit bei Krebs

Trockene Schleimhäute sind ein Problem, unter dem viele Krebspatienten während ihrer Therapie zu leiden haben. Auftreten kann diese Nebenwirkung der Therapie in verschiedenen Körperregionen: Oft sind die Schleimhäute im Mund und Rachen bzw. im Magen-Darm-Trakt betroffen, aber auch die Scheidenschleimhaut sowie Schleimhäute an Augen und Gelenken können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wie das Internetportal Komplementäre Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen informiert, werden trockene Schleimhäute dünner und sind anfälliger für Verletzungen. Das führt dazu, dass sie jucken und brennen und, je nach Organ, schmerzen können, was sich beispielsweise durch Gelenkbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken und bei Scheidentrockenheit durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr äußert.

Hilfe bei Scheidentrockenheit

Bei trockener Scheidenschleimhaut bei Frauen, die an einem Hormonrezeptor negativen Krebs leiden bzw. deswegen behandelt wurden, rät das Internetportal Komplementäre Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen zu phytoöstrogenhaltigen Extrakten aus Rotklee, Traubensilberkerze oder Soja. Die Einnahme sollte immer individuell dosiert erfolgen und mit dem betreuenden Frauenarzt abgesprochen werden, heißt es weiter. Frauen mit Hormonrezeptor positiven Krebsarten sollten in jedem Fall jede Art von hormonhaltigen Substanzen nur in Absprache mit ihrem Arzt und an den Bedarf angepasst verwenden.

Trockene Scheidenschleimhaut kann zudem das wasserlösliche, hormonfreie Gels befeuchtet werden. Diese können daher auch nach erfolgreicher Behandlung von Hormonrezeptor positiven Brust- oder Eierstockkrebs verwendet werden, so das Portal. Für trockene Augen eignen sich befeuchtende Augentropfen.

Eine weitere hilfreiche komplementärmedizinische Methode ist die Behandlung mit Enzymgemischen in pflanzlicher Form, z. B. Bromelain und Papain, auch in Verbindung mit einem lektinreichen Linsenextrakt, so das Internetportal Komplementäre Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen. Dieser regt die Zellen der Gelenkschleimhaut dazu an, körpereigene Eiweiße und Flüssigkeit freizusetzen, die einen Schutzfilm bilden, was die Beschwerden lindern kann. Dies habe eine klinische Untersuchung gezeigt.

Quelle: Befund Krebs 2/2015

07.08.15

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