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Sommerzeit ist Eiszeit – auch für Diabetiker?

Tipps für Diabetiker, wie Eisgenuss mit Therapiezielen in Einklang gebracht werden kann

Beim Genießen von Eis ist es wichtig, das Mengenmaß klein zu halten und dann zu konsumieren, wenn die Insulinwirkung am besten ist, also wenn Diabetiker üblicherweise die niedrigsten Blutzuckerwerte haben. Bei vielen trifft das oft die Nachmittagszeit.

Ein gesundes Maß wären z. B. zwei bis drei tischtennisballgroße Kugeln aus einem Eissalon, welche ungefähr zwei bis drei Broteinheiten entsprechen oder eine dementsprechende Menge eines Fertigprodukts. Wassereis enthält weniger Fett und damit weniger Kalorien als Milcheissorten. Durch Wassereis steigt der Blutzucker i. d. R. rascher an als durch Milcheis, aus diesem Grund sollte es auch nicht täglich genossen werden.

Günstig ist es die Portion klein zu halten, egal ob im Eissalon oder wenn Eissorten aus dem Supermarkt gewählt werden. Empfehlenswert sind selbst gemachte Eissorten, wo ein großer Teil des Schlagobers durch Milch oder Joghurt ersetzt wird. Eine Rezeptidee wäre das „Frozen Fruitjoghurt“.

Rezept: Frozen Fruitjoghurt

Zutaten für 6 Portionen

250 g Joghurt, 1 % Fett
250 g griechisches Joghurt, fettreduziert
250 g pürierte Früchte (nach Saison)
100 g Schlagobers
Süßstoff, Vanilleschote

Zubereitung

Joghurt, griechisches Joghurt und pürierte Früchte mischen und mit Süßstoff und Vanilleschote abschmecken. Das geschlagene Obers unterheben. Alles in der Eismaschine kalt rühren (20-30 Minuten, je nach gewünschter Konsistenz). Gutes Gelingen!

Michaela Wallisch, Diaetologin

Quelle: Befund Diabetes Österreich 01/2013

12.07.13

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