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Diagnose einer Sonnenallergie

In der Regel ist eine ausführliche Anamnese (Patientenbefragung) ausreichend, um die Diagnose Sonnenallergie sicher stellen zu können. Hierbei wird der Arzt den von einer möglichen Sonnenallergie betroffenen Patienten vor allem nach seinem Verhältnis zu Licht und Sonne befragen: Ob der Reaktion kürzlich ein Aufenthalt in sonnigen Regionen vorangegangen ist, wie sich eine mögliche Sonnenallergie äußert und ob etwaige Medikamente oder Hautpflegeprodukte eingenommen wurden.

Photoprovokation zur Diagnose einer Sonnenallergie

In manchen Fällen kann es sich bei der Sonnenallergie auch um eine Kontaktallergie handeln, bei der die auftretenden Symptome erst nach dem Berühren bestimmter Pflanzen oder Substanzen zu beobachten waren. Kann die Diagnose Sonnenallergie nicht allein durch die Befragung des Patienten gesichert werden, so sind spezielle Testverfahren möglich, um mit Sicherheit zu der Diagnose Sonnenallergie zu gelangen. Hierzu zählt in erster Linie der sogenannte Phototest, auch Photoprovokation genannt. Hierbei wird ein bestimmtes Hautareal gezielt mit UV-Licht bestrahlt. Je nachdem, um welche Art der Sonnenallergie es sich handelt, kann der Arzt anhand der Reaktion der Haut eine Differenzierung bzw. eine sichere Diagnose stellen. Bilden sich z. B. Hautrötungen, so deutet das auf eine polymorphe Lichtdermatose hin, bilden sich hingegen Quaddeln aus, so deutet das auf eine Licht-Nesselsucht hin. Die Photoprovokation unterstützt allerdings nicht nur bei der Diagnose einer Sonnenallergie, sondern hilft auch dabei zu identifizieren, auf welchen Anteil der Sonnenstrahlung der Patient empfindlich reagiert.

Photo-Patch-Test

Wird eine photoallergische Reaktion vermutet, die sich auf stofflicher Ebene manifestiert, ist für den Arzt ein sogenannter Photo-Patch-Test ein hilfreiches Werkzeug für die Diagnose. Die Diagnose von Photoallergischen Reaktionen wie sie beispielsweise bei der Mallorca-Akne zu finden sind, können durch den Photo-Patch-Test gestellt werden. Hierzu wird der auslösende Stoff unter Zuhilfenahme von Vaseline auf die Haut aufgetragen und am darauffolgenden Tag mit UV-A-Licht bestrahlt. Einen Tag später sollten sich dann die typischen Symptome einer Sonnenallergie manifestieren, sofern diese für das Krankheitsbild verantwortlich sind.

Judith Schomaker

15.02.13

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