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Was ist Superfood?

Superfood liegt aktuell im Trend, der Gesundheit, Schönheit und Energie verspricht. Ob das zumeist exotische und hochpreisige Superfood tatsächlich alles hält, was es verspricht, ist anzuzweifeln.

Superfoods werden als Wundermittel gepriesen und versprechen Gesundheit, Wohlbefinden, Energie und Schönheit. Der derzeit aktuelle Ernährungstrend verspricht teilweise sogar die Linderung von gesundheitlichen Beschwerden. Doch was können die so beworbenen Lebensmittel wirklich? Tatsächlich weist die Bezeichnung „Superfood“ oder manchmal auch „Ultrafood“ laut Bundesministerium für Gesundheit und Frauen konkret gar nichts aus. Es ist weder eine offizielle noch eine fachliche Definition und es gibt auch keine Eingrenzungen dafür, welche Nahrungsmittel als Superfood bezeichnet werden dürfen. Meistens handelt es sich um exotische Früchte, Beeren oder Keimlinge sowie Algen oder Tees, die dieser Kategorie zugeordnet werden. Vertrieben werden sie zumeist in Naturkost- und Reformläden, aber auch in eigenen Superfood-Shops und übers Internet.

Wirkung von Superfood

Tatsächlich klingt schon der Name besonders verlockend und wird oft mit besonderes hohem Nährstoff- und Vitamingehalt verbunden. Und genauso werden Superfoods auch beworben, sie sollen einen höheren Nutzen aufweisen als herkömmliche Nahrungsmittel und z. B. gegen Stress, Entzündungen, stärkend aufs Immunsystem und entschlackend wirken sowie beim Abnehmen helfen. U. a. werden Acai, Algen, Aloe Vera, Chia, Chlorella, Goji, Maqui, Moringa oder Noni als Superfood bezeichnet. Zumeist werden diese Produkte in getrockneter oder gemahlener Form konsumiert und in Müslis und Joghurt gemischt oder geknabbert und genascht. Teilweise werden sie auch als Säfte, Teeaufgüsse oder als Kapseln angeboten.

Ausgewogene Ernährung bevorzugen

Superfoods haben Inhaltsstoffe, die für die Gesundheit förderlich sein können. Jedoch sind keine dieser Stoffe ausschließlich in Superfoods enthalten, sondern finden sich auch in österreichischen Lebensmitteln. Außerdem kann kein Lebensmittel allein als gesund gelten, sondern nur in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung und einer Vielfalt an Nährstoffen positive Auswirkungen haben. Zudem sollte man sich laut Bundesministerium nicht auf bestimmte Superfoods beschränken, denn dies kann sogar negative Effekte haben. Etwa, weil Algen aufgrund ihres hohen Jodgehaltes zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen können. Und auch Granatäpfel, im Übermaß genossen, können negative Auswirkungen auf den Abbau von Medikamenten in der Leber haben. Eine ausgewogenen Mischkost mit hochwertigen Eiweißen und essenziellen Fettsäuren schützt den Körper auch durch Antioxidantien gegen freie Radikale und versorgt diesen mit allen wichtigen Nährstoffen – tut also genau das, wofür Superfood so hoch angepriesen wird.

Heimisches Superfood

  • Ausgewogene Ernährung: Wer sich ausgewogen ernährt, kann auf Superfoods wie Moringa, Acaibeere und andere locker verzichten. Denn es gibt auch heimische Superfoods, wie etwa Karotten, Heidelbeeren oder Rote Rübe, aber auch heimische Kräuter.
  • Obst- und Gemüsesorten: Sortiert nach den Ampelfarben rot, gelb und grün, gelten alle Obst- und Gemüsesorten als Superfood.
  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Soja
  • Vollkorngetreide: Weizen, Roggen, Hafer
  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Haselnüsse, Leinsamen, Sesam, Kürbis- und Sonnenblumenkerne
  • Pflanzliche Öle: Sonnenblumen-, Raps-, Maiskeim-, Lein- und Walnussöl

Quelle: Befund Diabetes Österreich 1/2017

14.09.17

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