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Superfood: Auch für Diabetiker?

Sog. „Superfood“, also besonders gesunde Lebensmittel wie etwa Früchte, Nüsse, Wurzeln oder Samen, sind einer der großen Trends auf dem Ernährungssektor. Was macht solche Superfoods aus und welche sind speziell für Diabetiker zu empfehlen?

Es geht um Nahrungsmittel mit überdurchschnittlich hoher Nährstoffdichte und großem anitoxidativen Wert – sofern man die Frucht als Ganzes verwendet. „Der Bereich der Superfoods ist allerdings von keiner Kommission oder Behörde abgesteckt“, erklärt die Wiener Ernährungsberaterin Ulli Zika: „Je mehr unsere Lebensmittel in Forschungslabors untersucht und auf ihre Wirkung überprüft werden, je mehr Beeren, Nüsse, Wurzeln und Blätter als Nahrungsmittel entdeckt bzw. wiederentdeckt werden, umso länger wird die Liste der Superfoods im Laufe der Zeit werden.“ Das Gleiche gilt auch für Superfoods, die insbesondere Diabetikern zu empfehlen sind und den Betroffenen willkommene Abwechslung auf den Speiseplan bringen können.

Heimische Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren etc.)

Sie enthalten wenig Fruktose, viele Ballaststoffe und haben einen niedrigen glykämischen Index und sorgen für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel, können also zu einer langfristigen Sättigung beitragen und dem Heißhunger auf Süßes vorbeugen. Daneben haben heimische Beeren noch jede Menge zusätzlichen Nutzen zu bieten.

Gräser und Sprossen

Diese „Chlorophyll-Wunder“ wirken sich u. a. positiv auf Blutfette aus und haben somit auch einen positiven Einfluss auf Diabetiker.

Oliven und Olivenöl

Der Wundercocktail der Natur, der in Oliven und Olivenöl enthalten ist, hat nachweislich einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel (Metabolismus) und eben dadurch auch auf Diabetes. Der Hintergrund: Die einfach ungesättigte Ölsäure (zu 85 % enthalten), die das Insulin reguliert.

Avocado

Die Avocado, die neben der Olive zu den fettreichsten Früchten gehört, gilt gerade deshalb für so manchen Experten als wahre Wundermahlzeit. Sie hat einen niedrigen glykämischen Index und wirkt stabilisierend auf den Blutzuckerspiegel. Dafür verantwortlich sind die enthaltenen 18 essenziellen Aminosäuren, die u. a. auch die Blut-, Gewebe- und Muskelregeneration fördern.

Teemischungen aus heimischen Heilkräutern

Ob Diabetes Typ 1 oder Typ 2: Alles, was Leber, Bauchspeicheldrüse und Niere stärkt, unterstützt die Entgiftung des Körpers – und das funktioniert u. a. mit speziellen Teemischungen aus heimischen Heilkräutern.

Tee für die Niere:
Birkenblätter, Queckenwurzel, Zitronenmelisse, Petersilienfrüchte und -wurzeln, Bärentraubenblätter, Hirtentäschelkraut, Hauhechelkraut und -wurzeln, echte Goldrute (gemischt je zu gleichen Teilen): Mehrmals täglich eine Tasse über drei bis vier Wochen trinken.

Tee für Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz:
Leberblümchenkraut, Wegwartenkraut und -wurzel, Löwenzahnkraut und -wurzel, Mariendistelfrüchte, Schöllkraut und -wurzel, Zitronenmelisse (gemischt je zu gleichen Teilen): Mehrmals täglich eine Tasse über drei bis vier Wochen trinken.

All diese Kräuter lassen sich auch als alkoholisches Destillat einnehmen, werden Diabetikern aber eher als Tee empfohlen.

Quelle: Befund Diabetes Österreich 1/2015

28.07.15

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