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Tracheotomie und Tracheostoma

Nicht selten ist bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven pulmonalen Erkrankung ein Luftröhrenschnitt, eine sog. Tracheotomie, notwendig. Darunter versteht man eine oberhalb der Schilddrüse operativ angelegte Öffnung nach außen, in die eine Trachealkanüle eingesetzt wird.

Wer sich über die Versorgung von tracheotomierten Patienten informieren möchte, kann dies am besten anhand der Leitlinie tun. BVMed – Bundesverband Medizintechnologie e. V. hat dazu die Broschüre Empfehlung für die Versorgung von tracheotomierten Patienten herausgegeben, die auf der Leitlinie Versorgung von tracheotomierten und laryngektomierten Patienten basiert. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die richtige Pflege des Tracheostomas. So wird beschrieben, welches Zubehör für welche Kanülen notwendig ist, und welche hygienischen Standards eingehalten werden müssen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Kanülen, wie z. B. ungeblockte oder geblockte; welche mit Stimmoption; aus verschiedenen Materialien (Kunststoff, Silber oder Silikon) oder ein- und zweiteilige Systeme. Da durch die Tracheotomie die Atmung nicht mehr über die Nase, den Mund und den Rachen stattfindet, müssen Hilfsmittel die Aufgaben übernehmen. Hierbei geht es um wichtige Abläufe wie Befeuchtung, Erwärmung und Filtern der eingeatmeten Luft. Sog. HME-Filter übernehmen u. a. diese Aufgaben bei Patienten mit Spontanatmung. Sollten diese Filter nicht ausreichen, müssen bei der aktiven Atemklimatisierung Geräte eingesetzt werden.

Durch die richtige Pflege Komplikationen vermeiden

Die Broschüre enthält allgemeine Informationen zur Tracheotomie, gibt einen Überblick über die gängigen Hilfsmittel und zeigt auf, welche Hilfe Angehörige und Patienten durch Fachpflegekräfte in der häuslichen Versorgung erwarten können. Denn das Wissen über die Pflege des Tracheostomas ist entscheidend, um Komplikationen möglichst zu vermeiden.

Quelle: COPD und Asthma 2/2014

03.12.14

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