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Vegetarische, fettarme Ernährung bei MS eventuell sinnvoll

Die Oregon Health and Science Universität zeigt mit einer Studie in der Fachzeitschrift Multiple Sclerosis and Related Disorders, dass eine fettarme, vegetarische Ernährung u. U. positive Auswirkungen auf verschiedene Symptome bei MS haben kann. Die Forscher untersuchten, ob eine solche Ernährung über einen längeren Zeitraum einen günstigen Einfluss auf Läsionen im Gehirn, Schubaktivität, Behinderungen, Body-Mass-Index (BMI) und damit auf das Körpergewicht, auf Blutfett- und Zuckerwerte sowie auf Fatigue-Symptome hat.

Ergebnisse der Studie

Das Ergebnis: Bei Läsionen, Schubaktivität und Behinderungsgrad, gemessen mit der EDSS-Skala, zeigten sich keine durch die Ernährung bewirkten Besserungen. Jedoch gingen in der Gruppe der Probanden, die sich vegetarisch ernährten, die Fatigue-Symptome signifikant zurück. Allerdings ist nicht klar, ob der sog. Placebo-Effekt einen Einfluss auf die Fatigue hatte. Daneben besserten sich die Blutfettwerte in der Gruppe mit der vegetarischen Ernährung. Außerdem sank der BMI. Sollten die Teilnehmer die Ernährungsweise auch nach der Untersuchung beibehalten, könnte sich das – so die Forscher – günstig auf die Blutgefäße und damit auch auf Herz und Kreislauf auswirken.

Quelle: Befund MS 3/2016

10.01.17

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