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Venenleiden keine Chance geben

Leiden Frauen abends häufig unter schweren, verdickten und schmerzhaften Beinen oder Füssen, kann dies auch bereits im jüngeren Lebensalter auf Venenprobleme hindeuten. Ersten Beschwerden muss rechtzeitig entgegengewirkt werden. Denn Venenbeschwerden kündigen sich oft schon in jungen Jahren an, was Frauen grundsätzlich die Chance gibt, durch entsprechende Verhaltensänderungen und regelmäßige Bewegung einer zunehmenden Venenschwäche vorzubeugen.

Besenreiser können schon im Teenageralter auftreten und damit erste Hinweise auf eine Bindegewebsschwäche liefern. Um die Entstehung von Krampfadern zu vermeiden, sollte gerade bei sitzenden oder stehenden Tätigkeiten jede Gelegenheit zur Bewegung genutzt werden. Auch sollten im Sitzen die Beine nicht übereinander geschlagen werden. Der Abbau von Übergewicht, täglich zwei Liter Flüssigkeitsaufnahme sowie lockere Kleidung und flache Schuhabsätze sind ebenfalls vorteilhaft, um Blutstauungen zu vermeiden. Sind Venenbeschwerden bereits ausgeprägt, helfen ärztlich verordnete Kompressions-Strümpfe.

Frauen sind gegenüber Männern besonders anfällig für Venenleiden, weil bei ihnen die Struktur des stabilisierenden Bindegewebes eher locker und dehnbar ist. Hinzu kommt, dass Östrogen bei jeder Schwangerschaft und Geburt das Gewebe zusätzlich weicher und die Venenwände nachgiebiger macht. Zusätzliche Risikofaktoren für einen ungenügenden Blutrückfluss aus den Beinen sind Rauchen, Übergewicht, hohe Absätze und eine familiär bedingte Veranlagung für Bindegewebsschwäche.

Quelle: Medical Press

26.11.15

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