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Versorgung per Mausklick

In Deutschland werden aktuell 1,5 Mio. Patienten mit chronischen Wunden, 800.000 Patienten mit Urtikaria (Nesselfieber), ca. zwei Mio. Patienten mit Neurodermitis, weitere zwei Mio. Psoriasiskranke (Schuppenflechte), eine Million Patienten mit dermatologischen Autoimmunerkrankungen und 500.000 Patienten mit Ichtyhosis (trockene Haut) versorgt, so der Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD) .

Bei insgesamt über 2.000 Hauterkrankungen besteht derzeit Behandlungsbedarf. Betroffen ist insgesamt ein Viertel der Bevölkerung. Dermatologische Praxen und Kliniken verzeichnen jährlich rund 18 Millionen Patientenkontakte. Die Zahl der Arztkontakte ist im internationalen Vergleich in Deutschland fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt der EU-Länder.

„Viele Patientenkontakte könnten bei korrekter Auswahl durch den behandelnden Dermatologen ohne Qualitätsverlust im Rahmen einer Videokonsultation erbracht werden. Derartige Verfahren sind nicht als neue Behandlungsmethode, sondern vielmehr als eine Prozessinnovation zu verstehen“, betont angesichts dieser Zahlen Klaus Strömer, Präsident des BVDD.

Nach wie vor besteht in Deutschland jedoch – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – für Ärzte ein Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung, welche BVDD und Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) jedoch grundsätzlich unterstützen. Eine Klarstellung, welche telemedizinischen Leistungen explizit erlaubt sind, würde die Akzeptanz für neue Anwendungsmöglichkeiten in der Ärzteschaft deutlich erhöhen.

Vorteile der Telemedizin

BVDD und DDG sind der Überzeugung, dass die Telemedizin einen Beitrag zur Verbesserung der dermatologischen Versorgung insbesondere auch in unterversorgten Gebieten leisten kann. Sie kann die Kommunikation mit anderen Ärzten, vor allem mit denen der primären Versorgungsebene, bessern, aber auch zur Besserung der kooperativen Versorgung von immobilen Patienten in ihrer häuslichen Umgebung oder in Alten- und Pflegeheimen unter Einbeziehung von medizinischen Assistenzberufen und Angehörigen beitragen.

Quelle: Patient und Haut 1/2016

24.06.16

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