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Vorstand auf Mitgliederversammlung gewählt

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS)

Auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) in Kassel ist Günter Feick für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes, berichtet der BPS.

Auch wurden einige Vorstandsposten neu besetzt. Neben dem wiedergewählten, stellvertretenden Vorsitzenden Walter Kämpfer wurde neu Joachim Böckmann als dritter Stellvertreter in den Vorstand gewählt. Schatzmeister Ernst-Günther Carl und Schriftführer Peter Glief wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das Vorstandsmitglied Dr. Horst Schubert wurde ebenfalls wiedergewählt, neu gewählt wurden Udo Ehrmann und Dr. Jürgen Reichelt. Der bislang stellvertretende Vorsitzende Paul Enders sowie Vorstandsmitglied und Sprecher des Gesundheitspolitischen Ausschusses, Jens Peter Zacharias, stellten sich nicht mehr zur Wahl, ebenso Hanns-Jörg Fiebrandt und Norbert Kehl.

Die Umsetzung der zehn BPS-Ziele sind vorrangige Aufgaben des Vorstandes:

  • Ein medizinisches Kompetenznetz für Schwerstbetroffene
  • Eine Behandlungsleitlinie auf dem Stand aktueller medizinischer Erkenntnisse
  • Eine größere Beteiligung an der risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung unter Vermeidung von Übertherapien
  • Qualitätsindikatoren für die Behandlung des Prostatakrebses
  • Ein BPS mit Selbsthilfegruppen in allen Regionen Deutschlands
  • Ein koordiniertes, nationales Forschungsprogramm im europäischen Kontext
  • Ein BPS mit größerer finanzieller Unabhängigkeit
  • Eine flächendeckende Versorgung mit zertifizierten Prostata(karzinom)zentren
  • Ein jährliches Prostatamanagementgespräch mit Medizinern, Krankenkassen, dem Ministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Bildung und Forschung
  • Bessere Versorgung durch Mitwirkung in den Gremien des Gesundheitswesens

Dazu sagte Feick: „Die leistungsstarke Arbeit des Bundesverbandes ist nur mit Hilfe unserer guten Selbsthilfegruppen und den starken Landes- und Regionalverbänden möglich. Auch dank der Förderung der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Krankenkassen sowie der Kooperationen u. a. mit Fachgesellschaften und der Deutschen Krebsgesellschaft. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Der Vorstand wird sich in den kommenden vier Jahren für die Umsetzung der vereinbarten Ziele intensiv einsetzen, heißt es weiter.

Quelle: Befund Krebs 5/2015

16.02.16

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