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Weltnichtrauchertag

Bereits seit dem Jahre 1984 wurde in England, jedes Jahr am Aschermittwoch, der Nichtrauchertag begangen. Am Aktionstag versammelten sich Selbsthilfegruppen und Angehörige des Gesundheitssystems, um über die Gefahren des Rauchens zu informieren und Rauchern Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Der weltweite Weltnichtrauchertag wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Rahmen der Resolution WHA40.38 im Jahre 1987 ins Leben gerufen.

Zunächst sollte lediglich ein Weltnichtrauchertag am 4. April 1988 begangen werden, dem 40. Geburtstag der Weltgesundheitsorganisation. Ziel der weltweiten Aktion war es, Raucher für 24 Stunden dazu zu bewegen, auf das Rauchen zu verzichten. Nur ein Jahr später verabschiedete die WHO die Resolution WHA42.19, die verfügte, dass der Weltnichtrauchertag von nun an jedes Jahr am 31. Mai begangen werden sollte. Der Weltnichtrauchertag sollte zudem jedes Jahr unter einem anderen Motto stehen, welches mit dem Tabakkonsum in Verbindung steht.

Kampf dem alltäglichen Tabakkonsum

Die durch die WHO festgelegten und jährlich wechselnden Mottos des Weltnichtrauchertages weisen auf die vielen Facetten und Gefahren des Rauchens und Passivrauchens hin. So stand der Weltnichtrauchertag des Jahres 2001 unter dem Motto „Keine dicke Luft am Arbeitsplatz“. Dabei wurde explizit auf die Gefahren des Passivrauchens am Arbeitsplatz hingewiesen. Unter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ verlangte die WHO am Weltnichtrauchertag des Jahres 2009 die deutliche Anbringung von textlichen und bildlichen Warnhinweisen auf Tabakverpackungen. Seit 2003 wendet sich der Weltnichtrauchertag auch alljährlich gegen Werbung für Tabakprodukte und die Marketingstrategien der Tabakkonsumenten.

Aktionsbündnisse in Deutschland

In Deutschland realisiert insbesondere das Aktionsbündnis Nichtrauchen, ein Zusammenschluss von 11 nicht-staatlichen Gesundheitsorganisationen, die Aktionen und Kampagnen am Weltnichtrauchertag. Am Bündnis beteiligen sich etwa die Bundesärztekammer, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Krebshilfe.

Auch Krankenkassen und Gesundheitsbehörden nutzen den Weltnichtrauchertag, um Menschen davon zu überzeugen den Tabakkonsum einzustellen. So besuchen Vertreter der teilnehmenden Organisationen am Weltnichtrauchertag Schulen oder werben an Ständen in den Innenstädten für das Nichtrauchen.

Guido Maiwald

20.02.15

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