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Wundsein und Windeldermatitis vorbeugen

Babypopos sind nicht immer so zart und glatt wie ihr Ruf. Im Gegenteil: Gerade in der Windelregion wird die empfindliche Babyhaut stark belastet und ist oftmals rot und entzündet. Sanfte Pflege und eine geeignete Wundschutzcreme beugen vor und heilen, wie die Deutsche Haut- und Allergiehilfe mitteilt.

Calendula hilft Babys Po

Fast jedes Baby hat irgendwann einen wunden Po; etwa zwei Drittel aller Kinder im Wickelalter leiden trotz guter Pflege hin und wieder an einer Windeldermatitis. Die Hautbarriere, der natürliche Eigenschutz der Haut, ist bei den Kleinen noch durchlässig, sodass Schadstoffe leicht eindringen können. In der warmen und feuchten Umgebung der Windel weicht die Haut auf und reagiert noch empfindlicher auf äußere Reize. Zur Vorbeugung und Behandlung des wunden Pos sollten Babys so oft wie möglich ohne Windel strampeln.

Außerdem ist es wichtig, nach dem Säubern eine zarte Baby-Wundschutzcreme aufzutragen – aber nur dünn, damit die Poren frei bleiben und die Haut unter der Creme nicht schwitzt. Ein wertvoller Helfer aus der Natur ist Calendula, ein Extrakt aus der Ringelblume. Bestimmte Inhaltsstoffe dieses Pflanzenextrakts hemmen Enzyme, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Gleichzeitig aktivieren sie wichtige Immunzellen. Dadurch wirkt Calendula antientzündlich und wundheilend. Die Wirkung ist wissenschaftlich belegt: Eine Studie zur Windeldermatitis hat gezeigt, dass eine Pflegecreme mit Calendula Entzündungen und Rötungen wirksamer bekämpft als die gleiche Zubereitung mit Aloe Vera. Aufgrund seiner Zusammensetzung hat Calendula ein äußerst geringes allergisches oder reizendes Potenzial und ist für die sensible Babyhaut besonders geeignet.

Die richtige Mischung macht’s

Bei der noch unreifen, empfindlichen Babyhaut kommt es auf das Zusammenwirken hochwertiger Inhaltsstoffe im richtigen Verhältnis zueinander an. Für den gereizten und geröteten Po eignet sich z. B. eine Wundschutzcreme, die außer Calendula auch wundheilendes Zinkoxid und Panthenol enthält. Doch nicht nur die wirksamen Zusätze sind entscheidend, sondern auch die Fettgrundlage: Kontrollierte pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Sheabutter schützen die Haut und sind gleichzeitig sicher. Allergieverdächtige Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe sowie ätherische Öle sind hingegen tabu. Wundschutzcremes, die diese Anforderungen erfüllen, müssen nicht teuer sein. Es gibt Produkte, die von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe empfohlen werden – erkennbar am DHA-Prüfsiegel.

Quelle: Patient und Haut 1/2015

26.01.16

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