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Zahnunfall beim Spielen - was nun?

Kinder toben gern und viele Jugendliche treiben risikoreichen Sport. Stürze oder Zusammenstöße bleiben nicht aus. Die Bandbreite möglicher Zahnverletzungen infolge von Unfällen reicht von unkomplizierten Rissen im Zahnschmelz bis hin zu komplett ausgeschlagenen Zähnen mit Kieferfrakturen. Zu 70 Prozent sind die oberen mittleren Schneidezähne, also die Zähne im sichtbaren Bereich betroffen.

In vielen Fällen kann der Zahn gerettet werden – doch dazu ist rasches Handeln erforderlich: Ist ein Zahn ausgeschlagenen oder fehlt ein Teil des Zahns, sofort danach suchen. Nur die Zahnkrone, nicht die Zahnwurzel anfassen. Den Zahn auch bei Verschmutzung nicht reinigen und beim Transport möglichst feucht halten. Es gibt dafür die so genannte Zahnrettungsbox, die in Apotheken erhältlich ist. Wird der Zahn spätestens nach 20 Minuten in das spezielle Nährmedium gelegt, können die empfindlichen, lebenden Zellen der Wurzelhaut bis zu 48 Stunden überleben. Wer keine Rettungsbox zur Hand hat, kann den Zahn in kalte H-Milch legen, alternativ sind Frischhaltefolie, Speichel in einem Gefäß oder eine isotone Kochsalzlösung möglich. Jedoch sind hierbei die erfolgreiche Lagerungsdauer und damit die Heilungschancen geringer. Den Zahn auf keinen Fall in Wasser, ein feuchtes Taschentuch oder in den Mund legen und nicht trocken transportieren. Dann umgehend mit dem Verletzten eine Zahnklinik oder eine Zahnarztpraxis aufsuchen. Im Notfall hilft auch die kostenpflichtige Zahnunfall-Notrufnummer 01805 012800 12, wie die Initiative proDente, Köln meldet.

Quelle: Medical Press

18.11.15

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