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Zysten in Gebärmutter, Brust und Eierstock

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im menschlichen Körper. Warum sie entsteht, ist bislang nicht geklärt. Zysten können lebenslang grundsätzlich in allen Organen auftreten. Die meisten Zysten werden während einer Routineuntersuchung beim Gynäkologen festgestellt oder von den Betroffenen ertastet. Beschwerden entstehen meist erst ab einer bestimmten Größe. In jedem Fall sollten solche Veränderungen mit einem Besuch beim Frauenarzt abgeklärt werden.

Zysten in der Brust

Zysten in der Brust entstehen meist, wenn der die Flüssigkeit abführende Gang des Läppchens verschlossen ist. Auch wenn keine Schwangerschaft vorliegt, wird in den Drüsenläppchen Sekret produziert. Große Zysten werden i. d. R. zur Vermeidung von Beschwerden punktiert. Sind Zysten kleiner als ein Zentimeter und verursachen keine Beschwerden, ist eine Behandlung oft nicht notwendig. Die beste Diagnostik ist hier die Ultraschalluntersuchung der Brust. Mit dieser Methode sollten auch die Kontrollen durchgeführt werden.

Eierstockzysten

Hormonelle Veränderungen ab der Pubertät bis zu den Wechseljahren sind häufig für Eierstockzysten verantwortlich. Meist bilden sich diese Art von Zysten von selbst wieder zurück, können aber bis zu einer Größe von mehreren Zentimetern anwachsen. Liegen noch keine Beschwerden vor, sollte i. d. R. die nächste Menstruation abgewartet werden und danach eine erneute Kontrolle erfolgen. Zur Behandlung werden Hormontherapie (Gabe von Progesteron) oder auch eine operative Beseitigung erwogen. Bildet sich eine Zyste auch nach einer Hormontherapie nicht zurück, kann eine Operation infrage kommen.

Zysten in der Gebärmutter

Zysten im Bereich der Gebärmutter können unterschiedlich groß sein und haben verschiedene Ursachen. Meist werden sie als besondere Form der Endometriose beschrieben. Auch diese Form von Zysten verläuft häufig ohne Beschwerden und wird im Rahmen einer Kontrolluntersuchung festgestellt. Meist bilden sich Zysten in der Gebärmutter von selbst zurück. Zur Behandlung kann die Antibabypille (Hormontherapie) eingesetzt werden. Bei starken Schmerzen kommt ein chirurgischer Eingriff infrage.

Quelle: Deutsches Magazin für Frauengesundheit 2/2016

07.02.17

Gynäkologische Erkrankungen
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