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Medikamentöse Therapie bei Brustkrebs

Brustkrebs kann mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt werden. Die Chemotherapie kann sowohl vor als auch nach einer Operation eingesetzt werden und dient dazu, die Tumorzellen zu zerstören. Die Substanzen wirken vor allem auf sich besonders schnell teilende Zellen und stören deren Zellteilung. Allerdings teilen sich neben den Tumorzellen auch bestimmte andere Zellen im Körper relativ schnell, wie zum Beispiel unter anderem Haar-, Haut- und Nagelzellen. Sie werden durch eine Chemotherapie ebenfalls beeinträchtigt, weshalb es dann häufig zu einer der bekannteren Nebenwirkungen kommen kann, dem Haarausfall.

Die Antihormontherapie entzieht dem Körper gezielt Hormone, die der Tumor zum Wachsen benötigt. Nicht jeder Tumor ist mit dieser Therapie behandelbar, die Wirksamkeit dieser Therapie kann individuell variieren. Meistens ergänzt die Hormontherapie wie die Chemotherapie eine Operation, sie hat den Vorteil, dass häufig weniger Nebenwirkungen auftreten. Ebenfalls begrenzt und auf den individuellen Fall abgestimmt einsetzbar ist die molekularbiologische Therapie. Die Wirkstoffe können Rezeptoren, die für das Tumorwachstum verantwortlich sind, blockieren, sie können die Übertragung der Signale in der Zelle stören oder die Gefäße, die den Brustkrebs mit Blut versorgen, am Wachstum hindern. Durch diese Methoden kann sich der Tumor nicht weiter vergrößern beziehungsweise kann sogar absterben.

Chemotherapie

Chemotherapie

Li Wa / Shutterstock

Bei der Chemotherapie werden Medikamente, sogenannte Zyostatika, verabreicht, die in die Zellteilung der Krebszellen eingreifen und diese auf unterschiedliche Weise verhindern. Ein Tumor spricht aber nicht immer auf eine Chemotherapie an. mehr...

Antihormontherapie

Antihormontherapie

Christa DeRidder / Shutterstock

Bei der Antihormontherapie werden dem Körper bestimmte Hormone vorenthalten, die der Tumor zum Wachsen benötigt. Wenn der Tumor auf die Hormone reagiert – meistens Östrogen und Progesteron –, kann der Tumor durch die Antihormontherapie sogar absterben. mehr...

Molekularbiologie

Molekularbiologie

Sebastian Kaulitzki / Shutterstock

Die molekularbiologische Therapie kann ihre Wirkstoffe optimierter auf die Krebszellen richten als die Chemotherapie und stört oder verhindert das Wachstum dieser Zellen. Die Nebenwirkungen sind durch den ausschließlichen Angriff von Krebszellen geringer. mehr...

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