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Landesverband der Kehlkopflosen Hessen

Seit 35 Jahren setzt sich der Landesverband der Kehlkopflosen Hessen für die Belange von Kehlkopfoperierten in Hessen ein. Er versteht sich als Selbsthilfegruppe für Patienten mit Tumoren der oberen Atem- und Speisewege. Ziel des Engagements ist es ganz im Sinne des Selbsthilfeansatzes, den Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung zu helfen, für Erfahrungsaustausch zu sorgen, gemeinsames Fachwissen zu erarbeiten und dadurch zu lernen, mit der Erkrankung zu leben sowie Ängste zu mildern. Zudem sollen Betroffene Wege aus ihrer Isolation finden, ihre Lebensqualität verbessern und in und durch die Gruppe Stärke gewinnen.

Dafür bietet der Landesverband Beratung vor und nach der OP oder bei einer alternativen Behandlung, wie Teilresektion, Strahlen- oder Chemotherapie, sowie Beratung und Betreuung der Angehörigen, regelmäßige Gruppentreffen in zwangloser Atmosphäre, Vorträge von Ärzten oder anderen Fachreferenten, Beratung bei diversen Veranstaltung und die Möglichkeit, an Wassertherapieseminaren teilzunehmen. Zudem erhalten Mitglieder die Informationszeitschrift Sprachrohr.

Gegründet wurde der Landesverband Hessen der Kehlkopflosen 1983, die Aktivität ging damals vom Ortsverein Frankfurt aus, der zuvor Kehlkopfoperierte in ganz Hessen betreute, bevor 1980 zunächst der Ortsverein Kassel Nordhessen entstand. Durch die Gründung des Landesverbands konnten die Orts- und Bezirksvereine auf Landesebene zusammengefasst werden. Eine wichtige Aufgabe des Landesverbandes ist es, den Kontakt zu Ministerien, Ämtern, Behörden und anderen Organisationen aufzubauen sowie ein gutes Verhältnis zu den HNO-Kliniken zu pflegen. Heute gibt es die Bezirksvereine Frankfurt, Kassel Nordhessen sowie Osthessen. Langjähriger Vorsitzender von 2002 bis Februar 2018 war Friedrich Wettlaufer, danach hat Helmut Fleischer den Vorsitz des Landesverbandes übernommen.

Quelle: Befund Krebs 3/2018

15.10.18