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Omega-3-Fettsäuren bei Diabetes

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den essentiellen Fettsäuren und sind wichtig für eine gesunde Ernährung. Enthalten sind sie im Fischöl von Kaltwasserfischen wie Lachs und in pflanzlichen Fetten. Zu den Omega-3-Fettsäuren gehören Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Positive Wirkungen im Körper

Omega-3-Fettsäuren haben viele positive Eigenschaften in unserem Körper: Das Blut fließt besser, die Blutgerinnung ist gehemmt, der Blutdruck niedriger, zudem haben sie einen entzündungshemmende Wirkung. In kleinen Mengen sind sie daher gesund und lebenswichtig. Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man 0,5 % der täglichen Kalorien durch Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen. Dies entspricht bei einem Erwachsenen etwa z. B. einem Esslöffel Rapsöl (ALA).

Diabetes und Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf Blutfettwerte aus, indem sie Triglyzeridwerte und LDL-Cholesterinwerte senken und das „gute“ HDL-Cholesterin erhöhen. Menschen mit Diabetes haben oft erhöhte Triglyzeridwerte, die ebenfalls mit Gefäßerkrankungen einhergehen.

Zusätzliche Einnahme mit Arzt absprechen

Wer gerne und regelmäßig Fisch ist, versorgt sich bereits gut mit Omega-3-Fettsäuren. Doch es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, wie Fisch- und Algenöl, die den Körper mit Omega-3-Fettsäuren versorgen können. Vorab sollten Menschen mit Diabetes mit ihrem Arzt sprechen, wenn man Omega-3-Fettsäuren zusätzlich einnehmen möchte.

Quelle: Befund Diabetes 3/2018

05.02.19