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Symptome einer Schlafapnoe

Während man schläft, entspannen sich Muskulatur und Atemwege. Erschlafft der Rachenraum jedoch komplett, kann dies gefährliche Folgen haben.

Dann sendet das Gehirn den Impuls zum Luft holen, aber da die Atemwege teilweise oder komplett blockiert werden, reicht die Kraft der Atemmuskeln nicht aus. Die Folge ist, dass keine Luft – und damit auch kein Sauerstoff –in die Lunge dringt. Im Blut sinkt der Sauerstoffgehalt, während der Kohlendioxidgehalt zunimmt. Der Körper wird alarmiert und schüttet ein Stresshormon aus. Dadurch wacht der Betroffene kurz auf, wodurch sich die Muskeln wieder straffen und frische Luft in die Lungen gelangt.

Welche Symptome weisen auf eine obstruktive Schlafapnoe hin?

Für den Körper bedeuten diese Vorgänge Stress. Der Betroffene wacht am nächsten Morgen müde auf. Daran, dass er in der Nacht mehrmals wach war, erinnert er sich nicht. Dafür fühlt er sich schlapp, unkonzentriert und hat Kopfschmerzen. Schlafapnoepatienten neigen dazu, während des Tages kurz einzuschlafen (Sekundenschlaf). Besonders gefährlich ist dies, wenn es während der Arbeit oder des Führens eines Kraftfahrzeugs passiert.

Langfristig kann eine unbehandelte, obstruktive Schlafapnoe den Blutdruck erhöhen, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt, Herzschwäche oder Schlaganfall steigt. Betroffene haben auch ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen oder andere Herzmuskelerkrankungen, den plötzlichen Herztod sowie eine Demenz.

Personen, die sich morgens nicht fit fühlen, obwohl sie lange genug geschlafen haben, sollten von einem Arzt abklären lassen, ob nächtliche Atemaussetzer die Ursache hierfür sein könnten. Erste Hinweise kann auch der Partner geben. Hört sich das Schnarchen regelmäßig an, sind diese Geräusche zwar lästig, aber harmlos. Ist das Schnarchen dagegen zuerst laut, wird dann leiser, setzt eine Zeit lang aus und beginnt dann wieder, ist Vorsicht geboten.

Quelle: COPD und Asthma 1/2018

10.10.18

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