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Warzen-Typen

Warzen sind kleine gutartige Hautveränderungen, die in der Regel (mit Ausnahme von Dell- und Alterswarzen) durch humane Papillomviren hervorgerufen werden. Sie sind nicht gefährlich, können jedoch das Wohlbefinden beeinträchtigen, etwa wenn sie an exponierten Stellen wie dem Gesicht oder unter den Fußsohlen auftreten und beim Gehen Schmerzen verursachen.

Es gibt ganz unterschiedliche Typen von Warzen, doch viele werden von Mensch zu Mensch (etwa im Schwimmbad oder in der Sauna) übertragen. Schützen kann man sich u. a. durch das Tragen von Badelatschen, beim direkten Körperkontakt ist das jedoch nicht immer möglich. Wichtig ist: Nicht jede Hautveränderung ist auch eine Warze. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei auffälligen neuen Hautveränderungen zum Hautarzt zu gehen.

Besonders häufig kommen folgende Warzen-Typen vor:

  • Alterswarzen: Nicht ansteckende, oft linsengroße, braune Wucherungen, die mit zunehmendem Alter vor allem am Rumpf und im Gesicht zu finden sind
  • Dellwarzen: Kleine helle Knötchen mit einer Delle in der Mitte, die eine Flüssigkeit absondert. Diese Flüssigkeit enthält Viren, durch die sich die Warzen verbreiten.
  • Dornwarzen: Sie treten vor allem unter der Fußsohle auf und können beim Gehen Probleme hervorrufen.
  • Feigwarzen: Kleine rötliche Knötchen, die bevorzugt an den Genitalien zu finden sind
  • Flachwarzen: Flache, bräunliche Warzen, die vor allem bei Jugendlichen im Gesicht zu finden sind und sich wieder von selbst zurückbilden
  • Stachelwarzen oder vulgäre Warzen: Häufigste Warzenart, die erst klein und hart sind, vor allem an den Fingerkuppen und im Gesicht vorkommen und größer werden können.

Quelle: Patient und Haut 2/2018

02.04.19

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