Kontakt 02202 18898-0 | info@curado.de
Menu
Curado Search
Sie sind hier: Startseite  »  Krankheiten  »  Krebs  »  Krebs allgemein  »  Nachsorge bei Krebs

Krebs allgemein

Krebs ist eine vielschichtige Krankheit. Man versteht darunter jede Veränderung eines Gewebes, bei der die Zellen sozusagen ihre Differenzierung verlieren und daher autonom, also selbstständig wachsen können.

Krebs allgemein
© iStock - koto_feja

Nachsorge bei Krebs

Die Nachsorge bei Krebs spielt eine wichtige Rolle – sie dient der Nachbetreuung der Behandlung. Laut Krebsinformationsdienst kann man hier etwa mit fünf Jahren rechnen, wenngleich dies von der Art der Krebserkrankung und dem individuellen Krankheitsverlauf sowie den Nebenwirkungen und Nachwirkungen von Krankheit und Behandlung abhängig ist.

Worum geht es in der Nachsorge?

Zum einen sollen regelmäßige Untersuchungen stattfinden, um den Gesundheitszustand zu überprüfen. Es geht aber auch um Fragen der Lebensqualität und der Krankheitsverarbeitung, so der Krebsinformationsdienst, und wenn nötig, auch um Weitervermittlung an weitere Stellen wie Psychoonkologie, Selbsthilfe oder Ernährungsberatung. Abzugrenzen ist die Nachsorge dabei von der Rehabilitation, die sich direkt an die Erstbehandlung anschließt – meist erfolgt die Nachsorge dann nach Abschluss der Reha.

Wer macht die Nachsorge?

Wer für die Nachsorge zuständig ist, ist dabei von mehreren Faktoren abhängig, wie Wohnort und weitere persönliche Umstände. Beispielsweise kann die Nachsorge in der Ambulanz des behandelnden Krankenhauses stattfinden. Hier ist davon auszugehen, dass die Nachsorge mit großer Expertise stattfindet, vor allem, wenn man sich in einem zertifizierten Krebszentrum hat behandeln lassen. Manchmal ist es auch notwendig, sich in der Klinikambulanz weiter behandeln zu lassen, wenn man im Rahmen einer klinischen Studie behandelt wurde, so der Krebsinformationsdienst.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nachsorge bei einem niedergelassenen Facharzt mit entsprechender Erfahrung in der Nachsorge von Menschen mit Krebs – hier sollte man auf entsprechende Weiterbildungen des Arztes achten. Mitunter kann es auch sein, dass man mehrere Stellen aufsuchen muss, da nicht immer alle Untersuchungen wie Mammografie oder Computertomografie (CT) in der gleichen Praxis angeboten werden. Außerdem ist es möglich, dass sich die Klinik und ein Facharzt die Nachsorge „teilen“ – hier kommt es besonders auf den Informationsaustausch der beiden Stellen an.

Rolle des Hausarztes

Der Hausarzt spielt in der Nachbetreuung ebenfalls eine wichtige Rolle – denn er wird in Notfällen oder anderen Erkrankungen in der Regel weiter konsultiert. Hierfür benötigt er nach Angaben des Krebsinformationsdienstes Informationen über die Erkrankung und Therapie.

Wie oft zur Nachsorge?

Nachsorgetermine finden anfangs engmaschig statt, wenngleich die Termine im Laufe der Zeit weiter auseinanderliegen können, wenn es nicht zu Problemen kommt. Einige Jahre nach der Erkrankung finden die Nachsorgetermine bei vielen Menschen mit Krebs beispielsweise nur noch einmal im Jahr statt. Bei Beschwerden sollte man schnell zum Arzt gehen, betont der Krebsinformationsdienst.

Quelle: Befund Krebs 2/2020

16.12.2020
Copyrights © 2021 GFMK GMBH & CO. KG