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Tipps für Epilepsie-Betroffene auf Reisen

  • Besprechen Sie vor jeder Fernreise mit Ihrem behandelnden Arzt die Risiken, denen Sie ggf. im Urlaub ausgesetzt sind. Lassen Sie sich über entsprechende Schutzmaßnahmen aufklären.
  • Lassen Sie sich Ihre Medikamente vor Reiseantritt in ausreichender Menge verordnen. Ein Ersatzrezept sollte ebenfalls mitgenommen werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Apotheke, ob Ihr Medikament im Urlaubsland verfügbar und unter welchem Namen es dort zu haben ist.
  • Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten Sie stets bei sich führen – während der Anreise am besten im Handgepäck.
  • Bei Flugreisen sollte bedacht werden, dass es zu Zeitverschiebungen kommen kann, die ggf. eine Veränderung bei bestehenden Medikationen notwendig machen.
  • Durch Zeitverschiebungen kann es zu Schlafdefiziten kommen, die einen Anfall begünstigen können.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitreisenden über Ihre Erkrankung ausreichend informiert sind, sodass sie in Notfällen richtig reagieren können. Unwissenheit und Hilflosigkeit können im Ernstfall zu unnötigen Komplikationen führen.
  • Achten Sie im Ausland auf Nahrungsmittel und Trinkwasser: Elektrolytverschiebungen infolge einer Diarrhö (Durchfall) können einen Anfall begünstigen. Auch können Durchfälle die Aufnahme von anfallsvorbeugenden Medikamenten erschweren.
  • Führen Sie einen Notfallausweis mit sich mit, der in Englisch bzw. der jeweiligen Landessprache über Ihre Erkrankung, benötigte Medikamente (Wirkstoffbezeichnung und Dosis) sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen informiert. Auch die Angabe einer im Notfall zu benachrichtigenden Adresse (inklusive Telefonnummer) ist sinnvoll.

msf

Aus Neuronal 2/08

26.09.08

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