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Diagnose eines Glioblastoms

Zur Feststellung eines Glioblastoms werden primär zwei Verfahren genutzt: MRT (Magnetresonanztomografie) und CT (Computertomografie). Mithilfe des zuvor gespritzten Kontrastmittels lässt sich der Tumor auf den Bildern gut von gesundem Gewebe abgrenzen. Mit der MRT lassen sich Glioblastome teilweise besser darstellen. Weitere Methoden zur Diagnose sind die Einzel-Photonen-Emissions-Tomografie (SPECT) und die Positronenemissionstomografie (PET).

Die Diagnose kann durch eine Biopsie abgesichert werden. Bei einer Biopsie wird Gewebe aus der betroffenen Region entnommen. Dadurch kann festgestellt werden, wie bösartig der Tumor ist.

Entscheidend ist zudem die Differenzialdiagnose, also die Abgrenzung gegenüber anderen Tumorarten. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Verlauf der Zelldichte im Tumorbereich (Tumornekrosen) oder das Vorhandensein hochgradig pathologischer Blutgefäße beweisend für ein Glioblastom.

Oftmals sprechen Patienten bei ihrem Hausarzt erstmalig die Beschwerden an. Dieser überweist an den Radiologen oder Neurologen bzw. leitet weitere diagnostische Verfahren zur Abklärung ein.

Weitere Verfahren zur Diagnose eines Glioblastoms

Besteht nach der Anamnese und den neurologischen Untersuchungen der Verdacht auf ein Glioblastom kann durch eine Angiografie (Gefäßdarstellung) überprüft werden, aus welchen Blutgefäßen sich der Tumor nährt. Um die Ausbreitung des Tumors zu kontrollieren, kann eine Untersuchung des Hirnwassers hilfreich sein, eine sog. Liquoruntersuchung. Eine Elektroenzephalografie (EEG) kann Aufschluss über den weiteren Therapieverlauf geben, da so die Anfallsbereitschaft des Gehirns nachvollzogen werden kann. Daraufhin wird entschieden, ob antiepileptische Medikamente von Nöten sind.

Symptome eines Glioblastoms

Bedingt durch das schnelle Wachstum eines Glioblastoms treten die Beschwerden schon nach relativ kurzer Zeit auf. Starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel oder epileptische Anfälle können Hinweise auf einen Hirntumor insbesondere ein Glioblastom geben. Je nach Lage des Tumors kann es auch zu neurologischen Ausfällen (z. B. Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen) kommen. Wenn ein Glioblastom wächst, verursacht es durch seine Größe auch einen Anstieg des Hirnflüssigkeitsdrucks. Dies kann den Augenhintergrund verändern oder Benommenheit bzw. Koma auslösen.

Diana Kürten

17.03.17

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