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Haarausfall als Folge der Chemotherapie

Das muss niemand sehen

Eine gefürchtete Nebenwirkung der Chemotherapie ist ein möglicher Haarverlust. Gerade für Frauen ist dies oft eine große Belastung.

Die während der Chemotherapie eingesetzten Zytostatika wirken nicht nur auf Krebszellen, sondern auch auf schnell teilende und damit schnell wachsende Zellen ein. Hierzu gehören u. a. Hautzellen, Blutzellen, Schleimhautzellen oder Haarwurzelzellen. Daher kann es zu Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Mundtrockenheit oder Haarausfall während der Chemotherapie kommen.

Damit die Krankheit für die meisten nicht sichtbar wird, gibt es Hilfsmittel wie Kopftücher oder Perücken (Haarersatz). Für eine gut sitzende Perücke empfiehlt es sich, einen Spezialisten frühzeitig aufzusuchen, am besten vor Beginn der Chemotherapie. So kann in Ruhe nach einer passenden Perücke Ausschau gehalten werden und ein Übergang zwischen eigenem Haar und Perücke fällt oft nicht auf.

Für den besten Haarersatz sind eine gute Beratung und eine große Auswahl entscheidend. Die Perücke sollte nicht nur im Schnitt auf die Trägerin abgestimmt sein, sondern auch z. B. die Passform und das Material sollten passen. Wichtigstes Kriterium für eine Perücke ist ein guter Tragekomfort: Sie sollte festsitzen und nicht verrutschen. Außerdem sollte sie natürlich aussehen. Nach Auswahl des geeigneten Modells wird die Perücke ggf. an die Gesichtsform der Trägerin angepasst und zurechtgeschnitten. Krankenkassen können die Kosten u. U. übernehmen oder einen Zuschuss zahlen. Am besten nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu Ihrer Krankenkasse auf und fragen nach. Ca. drei Monate nach Ende der Chemotherapie sind die Kopfhaare meist wieder so lang, dass die Perücke nicht mehr notwendig ist.

Sollte eine Perücke (zeitweilig) nicht gewünscht sein, kann man auf Kopftücher, Hüte oder Mützen zurückgreifen. Gut geeignet sind Kopftücher aus Naturfasern wie z. B. Baumwolle, denn sie ermöglichen eine Wärmeregulierung. Bei Hüten und Mützen sollte darauf geachtet werden, dass der Haaransatz nicht zu sehen ist.

Quelle: Ratgeber Brustkrebs 2013

21.06.17

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