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Laufen gegen Krebs

Laufen gegen Krebs, Cross against Cancer, NCT-Lauf, Race for Survival – viele sportliche Veranstaltungen haben sich mittlerweile auf die Fahnen geschrieben, mit ihrer Veranstaltung auf Krebserkrankungen aufmerksam zu machen, Betroffene zum Sport zu motivieren und Spendengelder für die Forschung zu sammeln.

Und das Interesse an den Läufen wächst, die Teilnehmerzahlen steigen ständig an. Mit dabei sind nicht nur sportlich ambitionierte Läuferinnen, sondern auch Betroffene selbst und ihre Familien. Jeder Lauf bietet unterschiedlich lange Streckenabschnitte, sodass jede Teilnehmerin entsprechend der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten dabei sein kann.

„Cross against Cancer“

Beim „Cross against cancer – Kilometer gegen Krebs“ stehen nicht sportliche Höchstleistungen im Vordergrund. Der Lauf feierte 2015 seine Premiere und ist eine Initiative des Vereins „Miteinander gegen Krebs“. „Unser Lauf soll auf die Thematik Krebs in der Bevölkerung aufmerksam machen. Wir möchten dazu beitragen, dass Berührungsängste gegenüber an Krebs erkrankten Menschen durch deren Integration in eine solche Veranstaltung abgebaut werden“, erklärt Dr. Maria Cacacciola-Ketter, Vorsitzende des Vereins.

Aus diesem Grund werden auch beim „Cross against cancer“ unterschiedliche Laufstrecken angeboten – für den sportlich ambitionierten Läufer ebenso, wie für Hobbysportler, Angehörige und Betroffene. Darüber hinaus wollen die Ärztin und ihre Mitstreiter auf diese Weise auf die wichtige Bedeutung von Sport als Begleittherapie einer Krebserkrankung hinweisen. „Deshalb wollen wir die Betroffenen motivieren an unserem Lauf teilzunehmen und weiterhin Sport zu treiben“, betont sie.

Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung präventiv wirke und im Erkrankungsfall den Heilungsprozess positiv beeinflusse. Zudem werden auch im Rahmen dieses Laufes Spenden gesammelt und kommen Institutionen oder Organisationen zugute, die sich mit dem Thema Krebs auseinandersetzen. Dies wird auch in der Bevölkerung wahrgenommen, bereits beim ersten Lauf 2015 war der Zuspruch groß.

Sport bei Krebspatienten

Patienten, die vor der Krebsdiagnose keinen Sport ausgeübt haben, sollten zunächst kontrolliert moderat starten und Ausdauer aufbauen. Das Trainingskonzept kann jeder mit einem interessierten Hausarzt erarbeiten. Am Anfang kann es helfen, feste Termine und Zeiten für das Training festzulegen oder sich dafür beispielsweise mit einer Freundin zu verabreden. Auch, wenn es den Betroffenen nicht gut geht, können sie mit dem Training beginnen. Bewegung an der Luft ist eine Medikation. Auch der deutsche Behindertensportverband gibt Auskunft wo sich wohnortnahe Trainer befinden, die Sportprogramme anbieten.

Menschen, die schon im Vorfeld sportlich aktiv waren, werden während und nach einer Krebsbehandlung merken, dass die Kondition gelitten hat. I. d. R. fällt einem der Wiedereinstieg nicht schwer. Patientinnen sollten sich langsam wieder steigern.

Als Kleidung eignet sich eine gute Funktionskleidung, d. h. sie sollte nicht zu groß oder zu klein sein, sondern eng anliegen, den Schweiß nach außen befördern und keine Reibung erzeugen. Patientinnen nach einer Brust-OP sollten im Besonderen auf einen gut sitzenden Sport-BH achten. Reibungen vor allem im Bereich von Wunden sollten vermieden werden.

Quelle: Leben? Leben! 2/2016

27.09.16

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