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Lebensmittelallergie bei Kindern

Generell ist eine Allergie durch eine Überreaktion des Immunsystems charakterisiert. Der Körper reagiert hierbei auf Eiweiße, die sich in dem Nahrungsmittel befinden. Hierüber berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Mögliche Reaktionen beginnen nicht unbedingt beim ersten Kontakt mit dem Allergen, sondern ggf. erst beim neuerlichen Kontakt mit dem Nahrungsmittel. Es kann sein, dass sich ggf. Jahre später eine Allergie entwickelt.

Bei Kleinkindern oder Babys entwickelt sich in den meisten Fällen eine Allergie auf Grundnahrungsmittel. Hierbei wird z. B. bei Fisch, Hühnerei, Soja, Weizen, Kuhmilch oder Nüssen eine allergische Reaktion erkennbar. Diese Allergien sind i. d. R. im Alter von sechs bis sieben Jahren nicht mehr akut oder sie werden durch andere ersetzt.

Eine Lebensmittelallergie kann aber auch als Folge einer Pollenallergie auftreten. Dies ist bei älteren Kindern und Jugendlichen i. d. R. der Fall. Durch sog. Kreuzreaktionen können bestimmte Nahrungsmittel, wie z. B. Apfel, Kiwi oder Karotten, zu Auslösern werden. Dies liegt daran, dass die Eiweiße Ähnlichkeiten in ihrer Struktur mit Pollen haben.

Symptome einer Lebensmittelallergie bei Kindern

Im Bereich der Haut können sich Rötungen und Juckreiz, atopische Ekzeme und Nesselsucht bilden. Im Bereich des Mundes kann es zu Schwellungen der Lippen, zu einem Brennen der Zunge und zum Kratzen im Hals kommen. Niesen, Schwellungen der Nasenschleimhäute oder Schnupfen können entstehen. Husten und Asthma könnten eine Folge sein. Der Magen-Darm-Trakt kann betroffen sein, dies äußert sich z. B. durch Bauchschmerzen, Verstopfungen, Koliken, Erbrechen, Durchfall etc.

Nicht alle Symptome sind bei jedem Kind mit Allergie gleichmäßig stark ausgeprägt. Einige verspüren vielleicht nur ein Halskratzen und bei anderen kann es zu schweren Durchfällen kommen. Ganz selten kann eine allergische Reaktion aber auch einen anaphylaktischen Schock auslösen.

In den meisten Fällen sollte das allergieauslösende Nahrungsmittel vermieden werden. Eltern sollten sich mit einer Ernährungsfachkraft diesbezüglich beraten. Ein Allergologe kann in gewissen Abständen, z. B. nach rund einem Jahr des Verzichts, eine Untersuchung durchführen und schauen, ob das entsprechende Lebensmittel wieder verzehrt werden könnte.

Quelle: Allergikus 2/2014

31.10.14

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