- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Atemwegserkrankungen - Asthma - Entstehung - Menopause erhöht Risiko für Asthma

Menopause erhöht Risiko für Asthma

Aufgrund einer Studie, die im The Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde, hat eine internationale Forschergruppe der Universität Bergen (Norwegen) die Hypothese aufgestellt, dass die Menopause das Risiko für Asthma erhöht. Die Forscher stützen sich dabei auf Daten der Untersuchung „Respiratory Health in Northern Europe“, an der 2.322 zufällig ausgewählte Frauen aus Norwegen, Island, Schweden, Dänemark und Estland teilnahmen. Diese Frauen erteilten den Forschern sowohl 2000 als auch 2012 Auskunft über den gesundheitlichen Zustand ihrer Atemwege wie auch über Veränderungen durch die Wechseljahre.

Wechseljahre und Menopause als Risikofaktor

Die Forscher prüften bei den Frauen über 44 Jahren, ob es eine Verbindung zwischen dem Auftreten der Menopause und Asthma-Neudiagnosen gab. Sie fanden heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken, für Frauen während der Wechseljahre oder nach der Menopause zweimal so hoch war wie für Frauen, die sich nicht in der Menopause befanden. Übergewichtige und adipöse Frauen waren besonders gefährdet, an Asthma zu erkranken. Die Ergebnisse waren unabhängig vom allgemeinen Alterungsprozess und von Faktoren wie Rauchen oder dem geografischen Standort der Frauen.

Frauen und Mediziner, so die Forscher, sollten deshalb in und nach den Wechseljahren sensibel auf Symptome reagieren, die auf Asthma hindeuten könnten. Zudem sollten weitere Forschungen auf die Änderungen von Lebensgewohnheiten abzielen, die dem Auftreten von Asthma in der Zeit um die Menopause herum vorbeugen.

Quelle: allergikus 1/2016

25.05.16

Newsletter An-/Abmeldung

Code: GIPD