Psychische Erkrankungen äußern sich in vielfältigen Symptomen und haben unterschiedliche Ursachen. Für das Entstehen der meisten psychischen Störungen sind jedoch mehrere Faktoren verantwortlich: Neurobiologische Defekte oder Störungen, Vererbung, Traumen u. a. können neben psychischen, biologischen oder verhaltensmäßigen Funktionsstörungen je nach Erkrankung eine Rolle spielen. Die Ursachen treten z. T. singulär auf, in den meisten Fällen jedoch wirken sie aufeinander ein bzw. bedingen sich gegenseitig.
Abhängig von der Art der Erkrankung variiert die Diagnosestellung: ADHS beispielsweise ist organisch nachweisbar, bei der Borderline-Störung geht man lediglich von neurobiologischen Funktionsstörungen u. a. aus, während Neurosen psychosozial bedingt sind. Dementsprechend können Ärzte bei der Diagnose häufig nur auf die Aussagen der Betroffenen zurückgreifen. Deshalb gibt es ebenso unterschiedliche Therapieansätze. ADHS lässt sich meistens mit Medikamenten gut behandeln, bei Angst-Störungen oder Depressionen sollten Medikamente eine Psychotherapie ergänzen. Es gibt verschiedene Arten von Psychotherapien für die jeweiligen Erkrankungen, zum Beispiel Verhaltenstherapie, kognitive Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom, wird durch mehrere Ursachen hervorgerufen. Die biologischen Ursachen sind in den meisten Fällen vererbt, dazu kommen noch psychische und soziale Einflüsse. mehr...
Grundlegende Informationen zu allen Ausprägungen von Angst-Störungen, aber auch Forschungsergebnisse, Neuigkeiten, Rat und Hilfe finden Sie hier. mehr...
Bipolare Störungen beeinflussen die Stimmungen und Emotionen der Betroffenen. Dabei können sich manische Phasen mit Depressionen abwechseln, wobei die Episoden nicht direkt aufeinanderfolgen müssen, es kann auch krankheitsfreie Zeiten geben. mehr...
Der Begriff Borderline-Syndrom bezeichnet eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität, Unberechenbarkeit und fehlende Impulskontrolle charakterisiert ist. Darunter können zwischenmenschliche Beziehungen leiden; des Weiteren kann die Selbstwahrnehmung häufig negativ geprägt sein. mehr...
Das Burnout-Syndrom bezeichnet eine umfassende Erschöpfung (Körper, Psyche und Emotionen) der Betroffenen. Zumeist entsteht das Burnout-Syndrom durch Situationen, Belastungen und Probleme, die von den Betroffenen nicht bewältigt werden können. mehr...
Eine Depression ist vor allem durch anhaltend traurige und gedrückte Stimmung charakterisiert. Zu den typischen Symptomen zählt weiterhin, dass der Betroffene sich interesse- und antriebslos fühlt. mehr...
Autismus bezeichnet eine dominierende Beschäftigung mit dem eigenen Selbst, Beziehungen zu anderen Menschen können je nach Ausprägung aufgrund von mangelnder Kommunikationsfähigkeit, eingeschränktem Interesse und Zurückgezogenheit eingeschränkt sein. mehr...
Bei der Schizophrenie ist der Bezug zur Realität, die Wahrnehmung und das Denken der Betroffenen gestört; es kann zu Halluzinationen kommen. Die Erkrankung tritt häufig in Schüben auf. mehr...
Suchterkrankungen können in physische und psychische Abhängigkeiten unterschieden werden. Die Betroffenen können das Verlangen nach dem Suchtmittel nicht beherrschen. Bei Nichtverfügbarkeit des Suchtmittels kann es zu Entzugserscheinungen kommen. mehr...
Fatigue bezeichnet eine Ermüdung oder Erschöpfung, die über das normale Maß hinausgeht, sowohl das Körperliche als auch das Geistige betrifft und dauerhaft anhält. mehr...
Die Winterdepression wird größtenteils durch dieselben Symptome wie die Depression charakterisiert – Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit–, tritt aber nur im Winter auf. Mit Beginn des Frühjahrs verschwindet die Winterdepression. mehr...
Allgemeine Meldungen, informative Tipps, Erläuterungen zu verschiedenen psychischen Erkrankungen und auch Ergebnisse von Studien und Umfragen finden Sie hier. mehr...
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