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Welche Waschmittel und Reiniger bei Allergien?

Wasch- und Reinigungsmittel sind selten frei von Duft- und Konservierungsstoffen. Einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen. Für die Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln sollte die Vermeidung allergischer Reaktionen an oberster Stelle stehen. Doch was können Allergiker tun, um sich über die Inhaltsstoffe in den Wasch- und Reinigungsmitteln zu informieren? Das Forum Waschen e. V. gibt Hilfe.

Da Menschen auf Wasch- und Reinigungsmittel stammende Stoffe allergisch reagieren können, sollten sie Produkte meiden, die solche allergieauslösenden Stoffe enthalten. Und woran erkennen Sie, was im Zweifelsfall drin ist?

Die Inhaltsstoffe der Wasch- oder Reinigungsmittel sind i. d. R. unter einer Internetadresse abrufbar, welche auf der Produktverpackung vermerkt wurde. Darüber hinaus sind die Hersteller verpflichtet, die Namen der enthaltenen Konservierungsstoffe abzubilden sowie die verwendeten Duftstoffe zu benennen.

Weitere Unverträglichkeitsreaktionen können sein:

  • Sehr seltene Hautreizungen oder allergische Hautreaktionen beim Umgang mit Reinigungs- oder Geschirrspülmitteln.
  • Reizungen oder allergische Reaktionen der Atemwege, wenn z. B. beim Bügeln Duftstoffe aus Waschmitteln oder Weichspülern freigesetzt werden.

Um diese Reaktionen zu vermeiden, sind konservierungsmittel- und duftstofffreie Produkte verfügbar.

Siegel für allergikerfreundliche Reinigungs- und Waschmittel: Einige Kriterien

Die beiden bekanntesten Siegel für allergikerfreundliche Produkte werden vom DAAB und von der Europäischen Allergieforschung (ECARF) vergeben. Doch gibt es noch eine Reihe weiterer Siegel. Häufig basiert die Vergabe auf einer an Hand eines Kriterienkatalogs vorgenommenen Bewertung der Inhaltsstoffe des Produktes sowie auf praktischen Erfahrungen der Betroffenen.

Beispiel: ECARF-Siegel. Die Vergabekriterien orientieren sich hierbei an den neuesten Erkenntnissen der Allergieforschung. Alle Hersteller von Reinigungs- und Waschmitteln müssen für die Siegelerteilung eine quantitative Risikobewertung vorlegen sowie eine klinische Anwendungstestung an Probanden mit Hautproblemen. Darüber hinaus muss ein gut organisiertes Überwachungs- und Beschwerdemanagement vorhanden sein. Zusätzlich dürfen die Produkte des Herstellers allergieauslösende Stoffe nur in sehr geringen Mengen unterhalb bestimmter Schwellenwerte enthalten. Oder allergene Stoffe, wie beispielsweise Konservierungsmittel oder Parfüms, sind gar nicht in den Produkten enthalten. Insgesamt muss die Menge der enthaltenden allergenen Stoffe gegenüber herkömmlichen Produkten deutlich verringert sein.

Quelle: Allergikus 1/2014

13.06.14

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