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Verteidigungsmechanismen des Gehirns gegen Viren hilfreich für MS-Therapie?

Forscher von der Universität Aarhus haben sich der Frage genähert, wie sich das Gehirn gegen Viren schützt. Forscher haben herausgefunden, dass spezifische Zellen im Gehirn namens Mikroglia als Einsatzleiter bei der Verteidigung des Gehirns gegen virale Infektionen fungieren. Kommt es zu einer viralen Infektion, rufen diese Zellen nach Verstärkung und sorgen dafür, dass sich weitere Mikroglia in dem befallenen Bereich ansammeln. Diese wiederum warnen die Nachbarzellen (Astrozyten und Neuronen), dass etwas Gefährliches passiert. Durch ein Alarmsystem namens cGAS/STING initiieren die Mikroglia eine starke Immunreaktion, die die Viren abtötet und in der Folge dafür sorgt, dass geschädigte Zellen von den Immunzellen getötet und/oder abtransportiert werden. Von der Entdeckung dieses Kommunikationsnetzes erhoffen sich die Forscher Hilfe bei Krankheiten, bei denen das Alarmsystem cGAS/STING nicht oder zu stark aktiviert wird.

Quelle: Befund MS 1/2017

11.07.17

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