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Gesunde Ernährung kann MS vorbeugen

Menschen, die in ihre Ernährung viel Gemüse und Fisch integrieren, können ein niedrigeres Risiko für MS haben, berichtet die australische Curtin-Universität. Forscher fanden einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr einer größeren Menge gesunder Nahrungsmittel (Gemüse, Fisch, Eier, Geflügel und Hülsenfrüchte) und einem verringerten MS-Risiko.

Die Erstautorin Dr. Lucinda Black sagt, dass die Studie eine Verbindung zwischen Ernährungsmustern und dem ersten Auftreten von MS-Symptomen hergestellt hat. „Es gibt eine Reihe von bekannten Umweltfaktoren, die als Risiko für MS gelten, darunter ein niedriger Vitamin-D-Spiegel und zu wenig Sonnenlicht, Rauchen sowie Pfeiffersches Drüsenfieber. Wir waren gespannt, ob die Ernährung ebenfalls eine Rolle für das MS-Risiko spielte. Wir untersuchten daher die Daten der Ausimmune-Studie, einer Untersuchung, die in verschiedenen Gebieten Australiens durchgeführt wurde, und beurteilten dann, ob eine gesunde oder eine westliche Ernährung Einfluss auf die Entstehung von Myelindefekten haben könnte.“

Da es bislang noch keine Heilung für MS gibt, könnte die Forschung dazu beitragen, dass Menschen sich gesünder ernähren, um das Risiko für MS insbesondere bei den Personengruppen zu verringern, die gefährdeter sind als andere.

Quelle: Befund MS 3/2018

24.04.19