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Junge Fibromyalgie-Patienten profitieren von Verhaltenstherapie

Jugendlichen Fibromyalgie-Patienten kann einer Studie zufolge eine kognitive Verhaltenstherapie helfen. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Betroffene nach einer solchen Behandlung weniger Schmerzen empfinden und seltener Depressionen haben. An der von der Psychologin Susmita Kashikar-Zuck aus Cincinnati geleiteten Untersuchung nahmen 114 Personen im Alter zwischen elf und 18 Jahren teil, bei denen jugendliche Fibromyalgie diagnostiziert worden war.

Studien zufolge leiden schätzungsweise 2 bis 7 % der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter an Fibromyalgie, einer Erkrankung mit unspezifischen Symptomen, deren Ursache noch nicht bekannt ist. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Die Krankheit äußert sich z. B. durch Schmerzen in Armen, Beinen und im Rücken über mindestens drei Monate hinweg sowie Schlafstörungen und chronische Müdigkeit. Hinzu können kommen Morgensteifigkeit, Schwellungsgefühle in Händen, Füßen und im Gesicht sowie Beschwerden an den inneren Organen.

Die Teilnehmer an Kashikar-Zucks Studie wurden in zwei Gruppen unterteilt, eine unterzog sich einer kognitiven Verhaltenstherapie, die andere wurde im Umgang mit Fibromyalgie geschult. In beiden Fällen standen acht Sitzungen binnen acht Wochen sowie zwei weitere Sitzungen innerhalb von zwei Monaten auf dem Programm. Allen Jugendlichen ging es anschließend besser, diejenigen, die die Verhaltenstherapie gemacht hatten, profitierten aber deutlich mehr. „Unsere Studie zeigt, dass die kognitive Verhaltenstherapie eine effektive und sichere Methode bei der Behandlung der Symptome von Fibromyalgie bei Jugendlichen ist“, erklärte Kashikar-Zuck im Fachblatt Arthritis & Rheumatism.

Quelle: Ratgeber Rheuma 2012

20.01.13

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