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Mit dem Rauchen aufhören – aber wie?

Mit dem Rauchen aufzuhören, verbessert nicht nur die Lungenfunktion, sondern beugt zahlreichen Krankheiten (u. a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs) vor. Wer sich vornimmt, das Rauchen aufzugeben, sollte sich als Erstes einen festen Termin für den Rauchstopp setzen und zu diesem Datum alle Rauchutensilien (Zigaretten, Feuerzeug, Raucheretui, Tabak usw.) wegwerfen – und zwar möglichst nicht in den Mülleimer, aus dem man die Zigaretten zur Not wieder herausholen kann. Um den Druck auf sich selbst zu erhöhen, sollten Menschen, die das Rauchen aufgeben möchten, Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen über das Vorhaben informieren und sie um Unterstützung bitten. Lieb gewonnene Rituale, die mit dem Rauchen zu tun haben, sollten schon im Vorfeld geändert werden: Wer etwa nach dem Frühstück immer eine Zigarette geraucht hat, kann etwas später aufstehen, um dafür keine Zeit mehr zu haben. Wer dazu neigt, unter Stress zu rauchen, sollte sich vorab überlegen, was er stattdessen tun kann.

Gegen starke Entzugserscheinungen können Medikamente, Nikotinkaugummis oder -pflaster helfen, allerdings legen sich die stärksten körperlichen Beschwerden i. d. R. nach wenigen Tagen von selbst. Problematischer ist oft die Psyche. Statt eine Zigarette zu rauchen, können Neu-Nichtraucher in Momenten, in denen sie am liebsten zu einer Zigarette greifen würden, z. B. ein Kaugummi kauen oder ein Glas Wasser trinken – beides schlägt nicht mit Extra-Kalorien zu Buche, wie es z. B. Süßigkeiten tun. Auch Bewegung hilft, wenn der Suchtdruck zu groß wird – und hat den angenehmen Nebeneffekt, etwas für die Gesundheit (und die Figur) zu tun. Wer Probleme hat, allein mit dem Rauchen aufzuhören, sollte sich eine Gruppe Gleichgesinnter suchen, z. B. einen Raucherentwöhnungskurs der Krankenkasse mitmachen. Ohnehin unterstützen die meisten Krankenkassen ihre Mitglieder, wenn diese das Rauchen aufgeben möchten. Erkundigen Sie sich! Was auch noch hilft: sich gerade in der Anfangszeit für jeden Tag ohne Zigarette zu belohnen. Das gibt zusätzlichen Ansporn. Wer zwischendurch weitere Unterstützung benötigt, kann sich zudem an das Rauchertelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wenden, das unter der Telefonnummer 0 18 05/31 31 31 zu erreichen ist, und zwar in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Quelle: allergikus 4/2015

26.01.16

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