- Anzeige -
Curado.de Logo

Sie sind hier: Startseite - Krankheiten - Neurologie - Multiple Sklerose - Selbsthilfe - MS Connect – Kontakte knüpfen mit der DMSG

MS Connect – Kontakte knüpfen mit der DMSG

MS Connect, das ist die neue Internet-Plattform der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), auf der Menschen mit MS zueinander Kontakt aufnehmen und Gleichgesinnte, neue Bekannte und Freunde finden können. Bei MS Connect handelt es sich um ein soziales Netzwerk für MS-Patienten.

Der Vorteil von MS Connect: Mitglied werden darf nur, wer entweder DMSG-Mitglied ist oder sich nach der Registrierung von der DMSG authentifizieren lässt. So ist sichergestellt, dass auf dieser Plattform nur Menschen miteinander kommunizieren, die an MS erkrankt sind oder mit MS zu tun haben.

Privatsphäre Ehrensache

Die Anonymität der Mitglieder gewährleistet die DMSG zudem durch weitere Features. Jedes Mitglied kann unter einem Benutzernamen (Alias) auftreten, der nicht identisch mit dem eigenen Namen sein muss. Im eigenen Profil kann jedes Mitglied einstellen, welche Informationen es für andere preisgeben möchte. Dafür gibt es verschiedene Vertrautheitsstufen. Freunde dürfen – abhängig von den gewählten Einstellungen – mehr über die eigene Person erfahren als etwa Bekannte. Will ein Mitglied Kontakt zu einem anderen Mitglied aufnehmen, kann es eine Kontaktanfrage stellen. Wird diese positiv beantwortet, gelten die beiden Mitglieder als Bekannte und können Informationen übereinander sehen, die diese füreinander bzw. für die jeweilige Vertraulichkeitsstufe freigegeben haben. Sie können sich nun miteinander austauschen – über die Dinge, die für sie wichtig sind.

Vom virtuellen zum realen Kontakt

Daneben bietet das Netzwerk MS Connect die Möglichkeit, Gruppen zu bestimmten Themen zu gründen, in denen sich diejenigen austauschen können, die sich für das jeweilige Thema interessieren und der Gruppe beigetreten sind.

Über die Plattform MS Connect entstehen auf diese Weise längst nicht nur virtuelle Kontakte. Da die Mitglieder des sozialen Netzwerks erkennen können, welche Mitglieder in ihrer Nähe wohnen, lassen sich bei Sympathie auch reale Kontakte anbahnen. Ein weiterer Vorteil des auf Menschen mit MS zugeschnittenen Netzwerks: Betroffene müssen den anderen Mitgliedern ihre Krankheit und deren Folgen nicht erklären. Sie können sich über die Krankheit austauschen, können diese aber in Chats auch ausklammern. Jedes Mitglied weiß aber genau, was es bedeutet, an MS erkrankt zu sein. So gibt es zumindest schon ein gemeinsames Gesprächsthema: MS und verschiedene Möglichkeiten, mit der Krankheit umzugehen.

Quelle: Befund MS 3/2018

09.05.19