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Therapie der Neurodermitis

Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basis- und Schubtherapie zusammen. Zusätzlich können ergänzende Maßnahmen ergriffen werden.

Die Basistherapie besteht in einer intensiven und dauerhaften Pflege der Haut. Auch in Zeiten, in denen die Haut nicht akut erkrankt ist, muss diese Pflege fortgeführt werden, denn bei Neurodermitis ist die körpereigene Schutzfunktion gestört. Die Pflegeprodukte der Basistherapie sollen die beeinträchtigte Haut mit Feuchtigkeit und Fett versorgen und dürfen sie nicht durch Konservierungs- oder Farbstoffe reizen.

Die Schubtherapie wird bei akuten Krankheitszuständen angewendet. Bei einem Neurodermitis-Schub wird die Haut trocken, schuppt sich und juckt. Insbesondere letzteres bringt häufig durch starkes Kratzen weitere Erkrankungen hervor. Wird beim Kratzen die Haut verletzt, können Bakterien Infektionen verursachen.

Hier kann Kortison helfen. Das in Salben-, Tabletten- oder Spritzenform erhältliche Mittel lindert die Entzündungsreaktionen der Haut und somit auch das Jucken, es sollte jedoch vor allem bei Kindern und Jugendlichen nur mit besonderer Vorsicht verwendet werden. Licht- und Klimatherapie können als ergänzende Maßnahmen angewendet werden.

Basistherapie

Basistherapie Neurodermitis

Marcin Balcerzak / Shutterstock

Es ist wichtig, die Haut zwischen den Schüben der Neurodermitis zu pflegen und wiederherzustellen. Fett sollte der Haut ebenso zugeführt werden wie ausreichend Feuchtigkeit, dadurch kann sie wieder elastisch werden.
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Schubtherapie

Schubtherapie Neurodermitis

MikLav / Shutterstock

Während eines Schubes muss nicht nur die Haut gepflegt und beruhigt werden, die Entzündung und der Juckreiz bedürfen ebenfalls der Behandlung. Neben anderen Wirkstoffen kann hier Kortison helfen.
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Ergänzende Maßnahmen

ergänzende Maßnahmen Neurodermitis

Mario Lopes / Shutterstock

Zusätzlich zu den Basis- und Schubtherapien können ergänzende Maßnahmen zur Behandlung von Neurodermitis ergriffen werden. Bekannte Auslöser wie beispielsweise Stress oder Staub sollten vermieden werden, positiv dagegen können Klima- und Lichttherapie wirken.
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