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Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie von Multipler Sklerose umfasst die Basis- und Schubtherapie. Die Basisbehandlung mit verschiedenen Wirkstoffen soll das Auftreten von erneuten Schüben reduzieren oder verzögern. Die Langzeittherapie wirkt auf Bestandteile des Immunsystems ein, welches sich bei Multipler Sklerose gegen sich selbst richtet. Die Wirkstoffe beeinflussen oder unterdrücken das Immunsystem, sollen die Angriffe unterdrücken und auf die Entzündungsreaktion einwirken.

Die Medikamente der Basistherapie werden zumeist durch Injektionen verabreicht. In einigen Fällen können sie Nebenwirkungen wie Reaktionen der Haut oder der Grippe ähnliche Symptome auslösen.

Im Falle eines akuten Schubs werden die auftretenden Symptome medikamentös zumeist mit Kortison behandelt. Dadurch sollen Einschränkungen wie Lähmungen, Spastiken oder Sehstörungen reduziert werden und die normalen Funktionen wiederhergestellt werden. Die Medikamente zur Schubtherapie werden durch Infusionen verabreicht, die drei bis fünf Tage angewendet werden.

Andere Medikamentöse Therapie

Während bei der Schubtherapie vorwiegend der Wirkstoff Kortison verwendet wird, können bei der Langzeittherapie neben Interferonen auch andere Wirkstoffe eingesetzt werden, die vor allem Entzündungen sowie der Autoimmunreaktion minimieren sollen.
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Forschung (Künftige Therapien und Studien)

In der Forschung zu neuen Medikamenten für die Therapie von Multipler Sklerose wird versucht, verschiedene Aspekte der Krankheit zu begrenzen: die Stärke der Entzündungsreaktion, die Schädigung der Nerven oder das Fortschreiten der Krankheit.
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Interferone

Die Therapie mit Interferonen soll die Verzögerung beziehungsweise das Fortschreiten der Krankheit bewirken. Es kann zu Nebenwirkungen kommen, diesen kann man aber medikamentös vorbeugen.
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