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Peak-Flow-Messung zu Hause: Tipps und Tricks

Der Peak Flow misst die maximale Geschwindigkeit beim Ausatmen. Der Wert spielt eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Lungenfunktion. Dabei gilt: Je niedriger der ermittelte Wert, desto stärker die Verengung der Luftwege. Patienten können den Peak Flow mithilfe eines Peak-Flow-Meters auch selbstständig messen. Diese Kontrolle dient dem behandelnden Arzt vor allem zur Überwachung des Krankheitsverlaufs und der Therapiemaßnahmen.

Bei der Durchführung der Messung sollten Patienten ein paar Hinweise beachten:

  • Idealerweise sollten Asthmatiker zwei Mal täglich eine Messung immer zur selben Uhrzeit mit dem Peak Flow Meter machen – morgens und abends.
  • Die Messung sollte in aufrechter Körperhaltung durchgeführt werden.
  • Das Gerät sollte stets waagerecht gehalten werden.
  • Bei der Messung kommt es weniger auf die Dauer des Atemstoßes an. Wichtiger ist die Intensität. Darum sollte kurz und möglichst kräftig ausgeatmet werden.
  • Der Peak-Flow wird in Liter pro Minute (l/min) angegeben.
  • Die ermittelten Werte werden mit Datum und Uhrzeit in ein Tagebuch übertragen. So kann der Krankheitsverlauf anschaulich abgebildet werden.
  • Der Peak-Flow-Wert gibt auch Hinweise über die Wirksamkeit der Medikamententherapie. Daher ist es sinnvoll, auch zu notieren, welche Arzneien insgesamt eingenommen wurden.
  • Mit der Zeit lernen die meisten Patienten, die Ergebnisse der Peak-Flow-Messung richtig zu interpretieren. Entscheidend ist der Verlauf der Messwerte über einen längeren Zeitraum hinweg. Abfallende Werte können ein Hinweis auf eine beginnende Infektion oder eine unregelmäßige Medikamentenanwendung sein.

    Quelle: COPD und Asthma 3/2013