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Urbanisierung für steigende MS-Häufigkeit bei Frauen verantwortlich?

Wissenschaftler der Universität Kreta fanden in einer Studie, die in der Zeitschrift Neurology veröffentlicht wurde, Indizien für einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Urbanisierung und einer steigenden Häufigkeit von MS bei Frauen. Für ihre Untersuchung sammelten die Forscher Daten über alle MS-Fälle auf Kreta, die zwischen 1980 und 2008 auftraten. Dabei stellten sie fest, dass die MS-Häufigkeit in den letzten drei Jahrzehnten deutlich gestiegen ist. Vor allem Frauen, die in Städten lebten oder in jungen Jahren vom Land in die Stadt zogen, waren betroffen. In ländlichen Regionen hingegen trat MS bei Frauen seltener auf. Die Autoren der Studie vermuten, dass die steigende MS-Häufigkeit bei Frauen mit Umweltfaktoren, die hauptsächlich in Städten zu finden sind, zusammenhängen könnte. Welche das sein könnten, müsse noch erforscht werden, so die Wissenschaftler.

Quelle: BMS 3/12

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