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Kein Zusammenhang zwischen Immunantwort auf Epstein-Barr-Virus und MS-Schubrate bei Kindern

Auf der Konferenz der American Academy of Neurology stellten Forscher um Dr. Jennifer Graves von der Universität San Francisco eine Studie vor, die den Einfluss der Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV), dem Zytomegalie-Virus und dem Herpes-simplex-Virus (HSV) auf die MS-Schubrate bei Kindern untersuchte. Das EBV ist verantwortlich für das Pfeiffersche Drüsenfieber, die Infektion mit dem Zytomegalie-Virus verläuft in fast allen Fällen nahezu unbemerkt und das Herpes-simplex-Virus löst i. d. R. Lippenherpes aus.

Vor allem vom EBV wird vermutet, dass es bzw. die vom Immunsystem gegen das EBV produzierten Antikörper die Entstehung von MS begünstigen könnten. Bei ihrer Untersuchung, an der 111 Probanden teilnahmen, konnten die Forscher um Dr. Graves keinen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Antikörperproduktion bei einer EBV-Infektion und einer gesteigerten Schubrate bei Kindern feststellen. Für die Immunantwort auf das Zytomegalie- und das Herpes-simplex-Virus galt das Gleiche.

Quelle: BMS 3/12

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